AKTUELLES
HIV-positive Interviewpartner/innen gesucht
Seit November sind 40 Interviewer/innen im ganzen Bundesgebiet aktiv, um Interviews im Projekt "positive stimmen" http://positive-stimmen.de zu führen.
Menschen mit HIV dokumentieren hier die Erfahrungen anderer HIV-Positiver mit Stigmatisierung und Diskriminierung.
Ein weiteres Ziel des Projektes ist, dass Menschen mit HIV über dieses Thema miteinander in Kontakt kommen und ggf. auch eine Motivation entsteht, sich neu für eigene Belange in dem Bereich zu engagieren.
Falls Du Interesse hast, interviewt zu werden, nimm mit uns Kontakt auf, wir vermitteln dich an unsere HIV-positive Interviewerin, die sich in dem Projekt engagiert.
25 Jahre Lübecker AIDS-Hilfe
120 Gäste sind unserer Einladung zum Empfang anlässlich des 25-jährigen Bestehens unseres Vereins ins Hoghehus am 30. September gefolgt. Wir haben uns sehr gefreut, dass wir so viele derzeitige und ehemalige Wegbegleiter/innen begrüßen konnten – und dass sogar Gründungsmitglieder dabei waren!
Ein riesengroßer Dank geht an Steffen Kubach für seine Vorbereitungen und seine souveräne Moderation, an das Gesangstrio “Miss Muffats Maulwurf”, an unsere Stadtpräsidentin Gabriele Schopenhauer und den Direktor des Scandic Hotel Lübeck Rainer Kress für ihre engagierten Reden, an Angelika Strait-Binder von der Possehl-Stiftung Lübeck (die die von der Possehl-Stiftung gestifteten Preise des Kreativ-Wettbewerbs übergab) und an das HIV-diskordante Paar, das bereit war, sich interviewen zu lassen und dessen Gedanken wir auf dem Empfang verlesen durften!
Vielen lieben Dank auch an Lena S., Lena H., Joachim, Christian, Uwe und Anja W. fürs Schnittchen-Zubereiten, Auf- und Abbauen, Fotos-Machen und die tatkräftige Unterstützung während des Empfangs!
Das Team der Lübecker AIDS-Hilfe e.V.
Nachberichterstattung und Videomitschnitte unserer Podiumsdiskussion
Auf http://blog.aidshilfe.de/2011/11/03/geschlechtsverkehrsregeln/ wurden nun ein Bericht und vier Videomitschnitte der Podiumsdiskussion Der Staatsanwalt im Bett – Kriminalisierung von Menschen mit HIV/AIDS online gestellt, die am 26. Oktober 2011 in Lübeck stattfand.
Auf dem Podium diskutierten (v. l. n. r.):
Sylvia Urban, Vorstandsmitglied der Deutschen AIDS-Hilfe e.V.
Dr. Heiner Garg (FDP), Minister für Arbeit, Soziales und Gesundheit in Schleswig-Holstein
Siegfried Schwarze, AIDS-Aktivist, Autor, Editor und Vorstandsmitglied von „Projekt Information”
Jacob Hösl, Rechtsanwalt mit Schwerpunkt HIV
Holger Wicht, Pressesprecher der Deutschen AIDS-Hilfe e.V. (Moderation)
Dr. Annette Haberl, Vorstandsmitglied der Deutschen AIDS-Gesellschaft und Mitglied des Nationalen AIDS-Beirates
Jan Feddersen, Redakteur und Autor der TAZ und beim NDR
Ratgeber für Menschen mit HIV/Aids in Schleswig-Holstein
Schleswig-Holstein ist ein Flächenland, gerade in ländlichen Regionen sind Menschen mit ihrer Infektion oft allein auf sich gestellt, Informationen zu bekommen ist oftmals schwer. Wo und wie kann ich mich behandeln lassen? Wo bekomme ich Hilfe und Beratung? Wie sichere ich mich sozial ab? Wen muss ich über meine Infektion informieren?
Der Ratgeber Positiv. ist ein gemeinsames Projekt der AIDS-Hilfen in Schleswig-Holstein, er soll bei Ärztinnen und Ärzten, die HIV-Tests durchführen und bei BeraterInnen, die mit von HIV betroffenen Menschen arbeiten, ausliegen. Betroffene können den Ratgeber Positiv. bei den AIDS-Hilfen und HIV-Behandlungszentren in Schleswig-Holstein bekommen.
Bärchen 2011

Der Nachwuchs der Bärenfamilie sucht eine neue Unterkunft
Das diesjährige Solidaritätsbärchen ist nun bei uns erhältlich, sowie in verschiedenen Geschäften, Firmen und Organisationen, welche die Benefiz-Aktion unterstützen.
Der AIDS-Teddy dient in über 100 Städten Deutschlands und Europas jedes Jahr aufs Neue der Spendengewinnung und Solidarisierung mit den von HIV/Aids Betroffenen.
Der AIDS-Teddy ist da, wenn du ihn brauchst. Zum Knuddeln, Festhalten und Schmusen, in freudigen und schweren Zeiten, als verlässlicher Freund dort, wo du gerade bist auf deinem Lebensweg. Er ist Wegbegleiter und Botschafter für Verständnis, Hoffnung und Solidarität.
Der AIDS-Teddy wird in jedem Jahr vom Schweizer Bärenvater Sobel ( www.aids-teddy.com ) selbst entworfen. Die Firma Clemens Spieltiere GmbH produziert ihn exklusiv als geschützten AIDS-Teddy nach seinen Vorgaben. Der AIDS-Teddy als Symbol der Menschlichkeit und Solidarität ist ein international geschütztes Markenprodukt und nur echt mit dem AIDS-Teddy-Zeichen. Jedes Jahr hat der Teddy ein anderes Design und ist somit für viele Spender/innen und Bärenfans mittlerweile ein Sammlerstück! Alle Bären sind mit der entsprechenden Jahreszahl und dem Zertifikat “Der AIDS-Teddy®” versehen und immer mit der roten Schleife, dem internationalen Zeichen für Solidarität mit von HIV und Aids Betroffenen und mit den Menschen, die mit ihnen verbunden sind. Der AIDS-Teddy ist ca. 15 cm groß und darf nur zur Spendengewinnung und als Präventionsbotschafter im Nonprofit-Bereich eingesetzt werden. Er wird ausschließlich aus umweltverträglichen Materialien und ohne Kinderarbeit hergestellt, hat seit dem Jahr 2009 das ÖKO-CE-Siegel und ist bei 30°C waschbar. Die Bärchen sind durch die Herstellerfirma mit den entsprechenden Zertifikaten ausgestattet.
Die AIDS-Teddys werden gegen eine Spende von mindestens 5 € abgegeben (natürlich ist auch jeder höhere Spendenbetrag willkommen). Der Gewinn fließt direkt in die örtliche AIDS-Hilfe-Arbeit.

Neue Räume für die Lübecker AIDS-Hilfe e. V.
Wir brauchen Hilfe bei der Finanzierung eines Beratungszentrums, da wir dringend geeignete Räumlichkeiten benötigen, um unsere Angebote der geschützten Beratung, der Gruppenangebote für Menschen mit HIV/Aids und der Präventionsarbeit für vor allem junge Menschen weiterhin adäquat und qualitativ hochwertig leisten zu können. Der Großteil dieser Angebote wurde bisher von uns ausgelagert - Räume mussten angemietet werden, da unser Vereinshäuschen für viele dieser Aufgaben räumlich ungeeignet und zudem nicht barrierefrei zugänglich ist.
In diesem Jahr möchten wir mit Hilfe von Spenden und Stiftungen dieses Projekt in Angriff nehmen, um Mietkosten bei immer weiter sinkenden Einnahmen zu vermeiden und unsere vielfältigen Aufgaben unter einem Dach anbieten zu können.
Unterstütze uns bei der Verwirklichung!
Deine Ideen helfen! Deine Spende hilft!
Spendenkonto 1 029 560 bei der Sparkasse zu Lübeck (BLZ 230 501 01)
Im Jahr 2010 haben wir unter anderem...
… 3.141 Mal Menschen mit Fragen zu HIV/Aids persönlich, telefonisch und/oder schriftlich beraten und persönliche, telefonische, schriftliche, begleitende und/oder aufsuchende KlientInnenkontakte zu Menschen mit HIV/Aids und An- und Zugehörigen gehabt. Zu den KlientInnenkontakten gehören ebenso einmalige wie auch wiederholte Kontakte einzelner Menschen zu uns.
Eine weitere Aufschlüsselung der Zahlen ist derzeit leider nicht möglich, da die Auswertungsfunktion unseres neuen einzusetzenden Dokumentationssystems noch nicht die unterschiedlichen Kontaktarten, Altersstrukturen, die unterschiedlichen Infektionswege usw. wiedergibt.
... kontinuierlich den "Offenen Treff" durchgeführt. Er findet donnerstags von 16.00 - 18.00 Uhr statt und steht Menschen mit HIV/Aids, An- und Zugehörigen, ehrenamtlichen MitarbeiterInnen und Mitgliedern der LAH offen. Der "Offene Treff" bot im vergangenen Jahr auch einige "Highlights" wie Kochen, Pralinenherstellung und Julklapp.
... bis einschl. Mai und ab September 2010 ein- bis zweimal monatlich einen angeleiteten Gesprächsabend für unterschiedliche Zielgruppen der von HIV betroffenen Menschen angeboten: einen Gesprächsabend für Schwule mit HIV/Aids, einen Gesprächsabend für HIV-positive Männer, zwei Gesprächsabende für HIV-positive Frauen, einen Gesprächsabend für Menschen mit HIV/Aids mit frischem Testergebnis, fünf Gesprächsabende für HIV-Positive ("Positiv begegnen").
… ein Frühstück für An- und Zugehörige von Menschen mit HIV/Aids angeboten.
… vom 12. - 14.2.2010 unser Freizeit- und Planungswochenende in Brodten durchgeführt, zu dem HIV-Positive, Angehörige, Mitglieder und ehrenamtliche Mitarbeiter/innen eingeladen wurden teilzunehmen.
... 37 HIV-Präventionsveranstaltungen in Lübeck und Umgebung durchgeführt, davon vier in allgemeinbildenden Schulen, 10 bei Ausbildungsträgern und in Betrieben (vor allem in der schleswig-holsteinischen Seemannsschule, bei der Daimler AG, der Dräger AG und der Post), zwölf für arbeitslose junge Erwachsene, zwei für geistig behinderte Auszubildende, zwei für Rehabilitanden.
... drei MultiplikatorInnen-Fortbildungen durchgeführt, sowie in Zusammenarbeit mit dem MiMi-Gesundheitsprojekt (Mit Migranten für Migranten - Interkulturelle Gesundheitslotsen in Schleswig-Holstein) einen Workshop für Frauen türkischer Herkunft. Die Zusammenarbeit mit dem MiMi-Gesundheitsprojekt wurde 2010 intensiviert.
… zwei HIV-Präventionen in der Freizeit von Jugendlichen stattfinden lassen: Jugendliche, die die Angebote vom Internationalen Bund nutzen, entschlossen sich, eine Prävention mitzumachen, und eine weitere fand auf einem Bauspielplatz im Rahmen des Jugend-Aids-Tages statt.
… aufgrund des Outings eines Gefangenen eine HIV-Prävention in seiner Gruppe in der JVA Lübeck durchgeführt, um Ängste bei den Mitgefangenen abzubauen. Die Zusammenarbeit mit der JVA Lübeck wurde 2010 intensiviert - Mitarbeiter/innen der LAH nahmen an Konzerten in der JVA teil, am großen Sommerfest, einer gruppeninternen Weihnachtsfeier und am jährlichen "Barackengespräch" (einem Austausch von JVA-MitarbeiterInnen mit den anstaltsseitig zugelassenen MitarbeiterInnen anderer Vereine und Organisationen, die Gefangene beraten).
... Schüler/innen von sechs Schulen bei ihrem Abschlussprojekt zum Thema HIV/Aids unterstützt.
… in Zusammenarbeit mit dem studentischen Projekt "Mit Sicherheit verliebt" drei Präventionsveranstaltungen koordiniert, die wir selbst personell nicht hätten abdecken können.
… bei 17 Veranstaltungen einen Informations- und Aktionsstand gehabt, beispielsweise bei der Sucht- und Gewalt-Präventionswoche in der Emil-Possehl-Schule, dem schwul-lesbischen Straßenfest in der Hartengrube, am verkaufsoffenen Sonntag in der Innenstadt, beim Europäischen Protesttag für die Gleichstellung behinderter Menschen in Mölln, auf dem CSD-Straßenfest und auf dem schwul-lesbischen Weihnachtsmarkt.
… mit ehrenamtlichen MitarbeiterInnen der LAH am Drachenbootrennen teilgenommen - gemeinsam mit dem Lübecker CSD e. V. und der Gruppe GAYHIN aus Bad Oldesloe - sowie am Lübecker Staffellauf, und haben so das Thema HIV/Aids auch bei diesen Veranstaltungen in die Öffentlichkeit gebracht.
… erstmals eine HIV-Präventionsaktion zum Internationalen Frauentag initiiert.
… in Zusammenarbeit mit der Aids- und Behindertenselbsthilfe im Kreis Herzogtum Lauenburg und der Selbsthilfegruppe "PIG Lübeck" eine einstündige Radiosendung für den Offenen Kanal Lübeck erstellt, die bisher viermal gesendet wurde.
… im Rahmen unserer Vor-Ort-Arbeit in der schwulen Szene - der Hauptbetroffenengruppe - neben den Vor-Ort-Gesprächen und unserer Vernetzungsarbeit Folgendes angeboten:
- eine STD-Testaktion für MSM im Rahmen der Präventionskampagne der Deutschen AIDS-Hilfe e. V. "Ich weiß was ich tu" (IWWIT) in Zusammenarbeit mit dem Lübecker Gesundheitsamt und der AIDS-Pflege Lübeck
- 6 Präventionsaktionen und/oder Infostände bei den schwul-lesbischen Diskos, sowie während der CSD-Parade und des Straßenfestes zum Christopher-Street-Day in Lübeck
- zwei Nikolausaktionen in der schwulen Szene (Verteilung von Präventionspäckchen für MSM)
- schwul-lesbische Stadtführung mit Besuch von Orten mit besonderer Bedeutung für die HIV-Prävention in Lübeck
(MSM = Männer, die Sex mit Männern haben)
… folgende LAH-eigenen Medien herausgegeben: Flyer "Er trägt alle Anzeichen", drei Rundbriefe, Flyer für unsere Veranstaltungen / E-Mail-Infoticker, das Plakat zum Jugend-Aids-Tag. Diese, und die Bewerbung unserer Angebote über unsere Homepage, hielten die LAH für die Öffentlichkeit im Blickpunkt - neben den erschienenen Presseartikeln.
… im Rahmen unserer Lobbyarbeit Gespräche mit den Fraktionen der Lübecker Bürgerschaft und mit Landtagsabgeordneten geführt und konnten den neuen Lübecker Sozialsenator kurz nach seinem Amtsantritt in unseren Räumen begrüßen.
... gemeinsam mit der AIDS-Pflege Lübeck und der Beratungsstelle für sexuelle Gesundheit und Aids des Lübecker Gesundheitsamtes einen Frühjahrsempfang unseres "Netzwerks AIDS Lübeck" veranstaltet. Der Empfang stand unter dem Motto "25 Jahre AIDS-Arbeit in Lübeck - Wie sieht die Zukunft aus?"
… drei Lesungen organisiert:
Matthias Gerschwitz las am Abend vor dem CSD Lübeck aus seinem Buch "Endlich mal was Positives" und stand im Anschluss mit drei weiteren Menschen mit HIV den ZuhörerInnen für eine Diskussion zur Verfügung.
Im Rahmen der 21. Interkulturellen Wochen und zum Welt-AIDS-Tag gab es jeweils die Lesung mit Musik "Für deine Zukunft hege ich große Hoffnungen - Aids in Afrika". Aus Texten von Henning Mankell ("Ich sterbe, aber die Erinnerung lebt") und Stephanie Nolen ("28 Stories über Aids in Afrika") haben die Lübecker Künstler Steffen Kubach und Meike Grund einmal zusammen mit der Songwriterin Maria Daniel und einmal zusammen mit der Harfenistin Johanna Maier eine Lesung mit Musik zusammengestellt, die angesichts des weltweiten Problems HIV/Aids den Willen zum Handeln wecken sollte.
… vor allem für von HIV betroffene Menschen den Vortrag "HIV-Therapie 2011" angeboten, einen Vortrag zum Thema "Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht für Menschen mit HIV/Aids" und am Welt-Hepatitis-Tag die Medizinische Rundreise der Deutschen AIDS-Hilfe zum Thema "Hepatitis - virusbedingte Leberentzündung".
… erstmals am 1.6.2010 einen Jugend-Aids-Tag (JAT) in Schleswig-Holstein organisiert im Kompetenznetz AIDS in Schleswig-Holstein - einem Zusammenschluss der AIDS-Hilfen in unserem Bundesland.
In Zusammenarbeit mit vor allem Jugendzentren wurden an dem Tag unterschiedlichste Aktionen (je nach Schwerpunkt des jeweiligen Jugendzentrums) angeboten. Die pädagogischen Mitarbeiter/innen der AIDS-Hilfen führten MultiplikatorInnenschulungen für die Mitarbeiter/innen der Jugendzentren durch und unterstützten diese bei der Planung der Angebote und bei der Pressearbeit.
JAT-Plakate mit Raum für lokale Angebote wurden gedruckt und den Einrichtungen zur Verfügung gestellt.
Über die Lübecker AIDS-Hilfe konnten Projekte in Lübeck und im Kreis Ostholstein initiiert werden. Wir zeigten in Kooperation mit den städtischen Jugendzentren und dem Filmhaus den Film "same same but different", der von einer Jugendlichen anmoderiert wurde. Im Anschluss stand ein HIV-positiver Gesprächspartner für eine Diskussionsrunde zur Verfügung und es gab kleine Präventionsaktionen. Auf dem Bauspielplatz Buntekuh wurden zwei HIV-Präventionsworkshops durchgeführt. In Bad Schwartau war das Jugendzentrum "Alte Zwölf" mit einer großen roten Solidaritätsschleife geschmückt und bot Aktionen wie "Klettern bis zum Höhepunkt", HIV-Quiz in Anlehnung an "Wer wird Millionär", "Catch the sperm" im Computerraum und Kondomübungen an. Das Schleswig-Holstein-Magazin berichtete von den Aktionen in Bad Schwartau.
Das Jugendzentrum Pansdorf zeigte den Film "Jung. Sorglos. HIV-positiv", bot am PC "Catch the sperm" an sowie Materialien und eine Diskussionsrunde zum Thema HIV/Aids. Der erste JAT beinhaltete auch ein Auswertungsgespräch mit allen Kooperationspartnern - mit dem Entschluss, auch 2011 wieder einen JAT zu initiieren.
… zum Welt-AIDS-Tag bereits zum elften Mal die Bäcker-Spendenaktion zugunsten Lübecker HIV-Projekte in Kooperation mit den Innungen, den Betrieben, dem Gesundheitsamt Lübeck und der AIDS-Pflege Lübeck initiiert.
... wieder zu einem Welt-AIDS-Tag-Empfang ins Rathaus eingeladen.
… beim Auftakt zu unserem neu konzipierten Gedenk- und Aktionsmarsch anlässlich des Welt-AIDS-Tags neben einer Lichterschleife kurze Ansprachen und die Aktion "HIV sichtbar machen" vor St. Petri organisiert, bevor der Marsch startete. Auf der "Marschroute" gab es drei "Haltestellen", bei denen ca. zehnminütige Aktionen die Aufmerksamkeit der PassantInnen erregten.
Unsere ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen verteilten kleine Präsente an PassantInnen, um mit ihnen ins Gespräch zu kommen - dabei sollten die Menschen zum Beispiel auch zum Mitgehen motiviert und zur anschließenden Andacht mit abschließendem Beisammensein bei einem Imbiss und Ausklang des Tages eingeladen werden.
… gemeinsam mit Prof. Dr. Dahlhoff vom Universitätsklinikum einen Fachvortrag zum Thema "HIV/Aids früher und heute" vor StudentInnen der Medizin gehalten.
… gemeinsam mit dem ASTA der Universität Lübeck am Welt-AIDS-Tag zwei Informationsstände im Zentralklinikum und vor der Mensa auf dem Gelände des Universitätsklinikums aufgestellt und betreut.
... vereinsintern Sommerfest und Weihnachtsfeier begangen.
... projekt- und gegebenenfalls auch fallbezogen eng zusammengearbeitet mit den KollegInnen aus der Beratungsstelle für Sexuelle Gesundheit und Aids des Gesundheitsamtes Lübeck, der AIDS-Pflege Lübeck (hier werden zudem gemeinsam die Bewohner des Wohnprojektes für Menschen mit HIV und AIDS betreut) und der Infektionsambulanz im Universitätsklinikum.
Bei der Zusammenarbeit mit weiteren Lübecker Institutionen, die sich einem anderen Arbeitsfeld widmen, sind insbesondere der gute themenbezogene Informationsaustausch und die fallbezogene Zusammenarbeit mit der AWO-Drogenhilfe und der Schuldnerberatung GATE zu erwähnen.
… große Unterstützung erfahren in unserer Vor-Ort-Arbeit in der schwulen Szene, der Hauptbetroffenengruppe. Hervorzuheben ist hier die gute Zusammenarbeit mit der Szenebar "Chapeau Claque" und dem Lübecker CSD e. V.
… die PIG Lübeck (Positive Interessengemeinschaft - Selbsthilfegruppe um HIV und Aids) unterstützt, die wiederum Aktivitäten der LAH unterstützt und somit auch gleichzeitig das Ehrenamt, wie zum Beispiel bei den Aktionen zum Welt-AIDS-Tag, dem Sommerfest und der Weihnachtsfeier.
… die Zusammenarbeit mit dem bundesweiten Netzwerk der Angehörigen von Menschen mit HIV/Aids intensivieren können, da 2010 ein Vertreter des Netzwerkes nach Lübeck zog.
… über 2.400 Stunden von unseren etwa 20 ehrenamtliche Mitarbeiter/innen gespendet bekommen. Die Arbeit der LAH wird zu großen Teilen von ehrenamtlich Engagierten getragen. Viele Angebote und Veranstaltungen hätten ohne die kontinuierliche und zuverlässige Mitarbeit der ehrenamtlich Tätigen nicht stattfinden können - einige sind bereits seit vielen Jahren für uns aktiv. Monatlich findet ein Treffen der Gruppe der ehrenamtl. Mitarbeiter/innen statt, mehrfach im Jahr wird dieser Termin auch für Schulungen und Fortbildungen unserer freiwilligen Einsatzkräfte genutzt.
Die ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen arbeiten in folgenden Bereichen:
Der Vorstand führt die Geschäfte und vertritt den Verein nach außen. Die drei ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen des Vorstands waren 2010 auch abwechselnd als Ansprechpartnerinnen beim "Offenen Treff" vertreten und natürlich bei allen Vereinsfesten und wichtigen Veranstaltungen.
Zwei ehrenamtliche Mitarbeiterinnen betreuten 2010 drei Menschen mit HIV/Aids, boten Begleitung und Unterstützung an. Zur Qualitätssicherung dieser Arbeit gründeten wir im Herbst vergangenen Jahres eine Buddygruppe, die sich dreimal traf und im regelmäßigen Austausch mit den pädagogischen MitarbeiterInnen steht.
Unsere ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen betreuen Informationsstände bei den verschiedensten Anlässen und Veranstaltungen und stehen Interessierten für Fragen zur Verfügung. Die Stände werden zum Teil auf Eigeninitiative der ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen durchgeführt, zum Teil werden die hauptamtlichen Mitarbeiter/innen bei der Betreuung der Stände unterstützt.
2010 waren zwei ehrenamtliche Mitarbeiter im Einsatz bei Präventionsveranstaltungen in Schulen und Betrieben.
Eine ehrenamtliche Mitarbeiterin setzt und gestaltet für uns alle Medien, wie z. B. unseren Rundbrief, Informationsflyer, Plakate, und entwickelt Logos für bestimmte Projekte und Veranstaltungen.
Ein ehrenamtlicher Mitarbeiter pflegt unseren Internetauftritt.
Wir haben Helfer/innen, die alle Informationsmaterialien mit unserer Kontaktadresse versehen und im letzten Jahr hunderte Päckchen zu bestimmten Präventionsaktionen zusammengestellt und gepackt haben - wie z. B. für die Aktion zum Internationalen Frauentag und die Nikolaus-Aktion in der schwulen Szene. Unsere ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen sind bei den unterschiedlichsten Präventionsaktionen aktiv.
Darüber hinaus entwickelten sie eigene Ideen für Präventionsaktionen und stellten die dafür benötigten Gegenstände selbst her.
… auch unsere drei hauptamtlichen MitarbeiterInnen Fortbildungen besuchen lassen, damit die Qualität unserer Arbeit gesichert bleibt.
